Waldlandschaft als Hintergrundbild

Wildblumen

Eine Blumenwiese braucht weniger Pflege als ein Rasen – aber die richtige. Wir legen artenreiche Wildblumenflächen an und pflegen sie so, dass sie über Jahre blühen.

Vom Rasen zur Blumenwiese

Ein gedüngter Rasen ist für Wildblumen zu nährstoffreich: die Gräser wachsen schneller und nehmen den Blumen das Licht. Der erste Schritt ist deshalb, den Boden abzumagern – die alte Grasnarbe abtragen und mager auffüllen, statt einfach Saatgut darüber zu streuen.

Im ersten Jahr blüht eine Neuansaat noch zurückhaltend, viele Arten stecken die Kraft zuerst in die Wurzeln. Ab dem zweiten Sommer wird die Fläche dichter und bunter – und bleibt es, wenn der Schnitt zum richtigen Zeitpunkt kommt.

Artenreiche Ansaat

Wir verwenden Saatgut mit einheimischen Wildpflanzen, abgestimmt auf Boden und Lichtverhältnisse der Fläche.

Richtiger Schnittzeitpunkt

Ein bis zwei Schnitte pro Jahr, erst nach der Blüte und gestaffelt – so kommen Samen und Insekten durch.

Abmagern statt Düngen

Das Schnittgut wird abgeräumt statt liegen gelassen. Nur auf einem nährstoffarmen Boden setzen sich Wildblumen gegen die Gräser durch.

Extensiv gepflegte Wiese mit Solitärbaum

Extensive Wiesenpflege

Wo eine Fläche nicht als Rasen genutzt wird, lohnt sich der Wechsel zur extensiven Pflege: weniger Mähen, mehr Blüten – und ein Lebensraum für Insekten und Vögel direkt am Haus.

Sie haben eine Fläche, die mehr könnte als Rasen sein?